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Nur in wenigen Städten blieb, wie in Limburg, das gesamte Ensemble mittelalterlicher Bebauung nahezu unversehrt erhalten. Deshalb steht heute der ehemals ummauerte Stadtkern als Gesamtanlage unter Denkmalschutz.
Die Fachwerkbauten mit ihren reichen, oft figürlichen Schnitzereien entstammen dem 13. bis 18. Jahrhundert. Es sind Burgmannenhöfe und Stiftsherrenhäuser, Wohnhäuser wohlhabender Patrizier und zahlreiche Hallenhäuser, die typischen Geschäfts- und Wohnhäuser der Handelsherren. In den letzten Jahren wurde ein großer Teil der historischen Gebäude von Grund auf saniert und einer adäquaten Nutzung zugeführt. Unter ihnen ist auch eines der ältesten Fachwerkhäuser Deutschlands, der 1296 erbaute Römer. Unschätzbare Werte wurden entdeckt und für die späteren Generationen gerettet.
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Viele weitere guterhaltene Bauwerke aus dem Mittelalter sind in der Altstadt zu sehen:
St. Georg Dom, diesem bedeutenden Bauwerk aus der spätromanischen Zeit haben wir eine eigene Seite gewidmet: Der St. Georg Dom in Limburg
St. Anna Kirche, Kirche des vormaligen Wilhemitenklosters aus dem 14. Jahrhundert, bedeutendes Chorfenster mit der Darstellung des Lebens Christi (Mitte des 14. Jahrhunderts)
Historisches Rathaus, 1399-1899 Sitz der Stadtverwaltung, spätgotisches Hallenhaus mit Kellergewölbe und Wendeltreppe
Werner-Senger-Haus, vermutlich um 1290 erbaut, 1970 restauriert. An der engsten Stelle einer der im Mittelalter bedeutendsten Handelswege Köln-Frankfurt gelegen.
Alte Stiftsvikarie, um 1600 Burgsitz der Herren von Staffel.
Schloß, ins 7. oder 8. Jahrhundert zurückreichende Anlage mit einem quadratischen Wohnturm (Mitte 13. Jahrh.) und einer romanischen Burgkapelle (Ende 13. Jahrh.). Jüngeren Datums ist der Nordflügel (um 1600), die restlichen Bauten stammen aus dem 14. bis 16. Jahrhundert.
Stadtkirche St. Sebastian, um 1300 in Angriff genommene dreischiffige Basilika mit flachgedecktem Langhaus. Zur Ausstattung gehören Epithaphien, zwei spätgotische Dämonenfratzen und eine barocke Orgel.
Haus des "Teigbildhauers" Friedel Hensler, seit 300 Jahren in Familienbesitz, Dämonenfratzen Henslers an der Ostseite.
Ehemaliges Beginenkloster, 1339-1817 Franziskanerkloster
Walderdorffer Hof, gotischer Wohnturm, dem 1665-81 von Angelo Barella neue Flügel mit Fachwerkkern und zwei Wendeltreppen im Innenhof zugefügt wurden.
Haus der sieben Todsünden, geschnitzte Fratzen sollen vor den sieben Todsünden schützen.
Alte Lahnbrücke, 1315-41 erbaut, mit guterhaltenem quadratischem Brückenturm. Die unteren Teile stammen aus dem 13. Jahrhundert.
Die Altstadt von Limburg ist in wenigen Minuten zu Fuß vom Hotel Martin aus zu erreichen.
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